Berichte der Schüler zum Abschlusslager 2006 in Innsbruck und Umgebung |
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Montag
Heute ist Montag, der 11.September. Wir besammelten uns knapp vor 9.00 Uhr in der Eingangshalle des Bahnhofes in Feldkirch. Nach einer zweistündigen Zugfahrt und ein paar Spässen mit den schlafenden Fahrgästen unserer Klasse kamen wir erwartungsvoll in Innsbruck an. Bei der Busfahrt zum Hotel sahen wir zum ersten Mal einen kleinen Teil von Innsbruck. Beim Hotel angekommen, durften wir für kurze Zeit das Zimmer inspizieren. Danach gingen wir essen und hatten anschliessend einen aufschlussreichen Stadtrundgang , bei dem es eine kleine Komplikation gab, denn zwei Mädchen hatten sich kurz im Einkaufszentrum verlaufen. Nach dem Rundgang und der Entscheidung, welchen Film wir später sehen werden, konnten wir frei in der Stadt herumlaufen oder in unsere Zimmer gehen. Später am Abend gingen wir gut essen und sahen den Film: „Trennung mit Hindernissen“, der amüsant aber nicht gerade ausgesprochen spannend daherkam. Und später sanken wir erschöpft ins Bett.
Simone, Sabine
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Dienstag
Nachdem wir um etwa 7.15 Uhr noch etwas verschlafen aufgestanden waren, gingen wir gemütlich frühstücken und anschliessend nahmen wir den Bus zum Hauptbahnhof. Dort machten wir eine zwei Stunden lange Zugfahrt nach Bozen. Nachdem wir endlich angekommen waren, gingen wir erst einmal in der Stadt Pizzaessen und dann rasch ins archäologische Museum. Dort hatten wir eine spannende Führung und eine Frau erklärte uns, wie Ötzi wahrscheinlich gelebt hatte, was er vielleicht für eine Aufgabe in seinem Dorf hatte, obwohl das nicht sicher ist, wie er gestorben ist und wie er gefunden und geborgen wurde. Wir konnten ihn danach auch durch ein kleines eckiges Fenster anschauen. Wir sahen auch seine alte Ausrüstung. Damit alle die Führerin gut verstehen konnten, bekamen wir ein spezielles Gerät das wir uns an die Ohren hängen mussten. Nach der Führung konnten wir noch in kleinen Gruppen herumlaufen und die südamerikanischen Mumien im oberen Stock anschauen. Nach dem Museumsbesuch schlenderten wir noch etwas durch die schöne Stadt und fuhren schliesslich mit dem Zug zurück zum Hauptbahnhof in Innsbruck. Von dort ging es weiter zur Gokart-Bahn. Dort angekommen, erklärte uns der Betreuer, wie wir uns auf der Bahn zu verhalten hätten, damit es zu keinen Unfällen käme. Dann ging es endlich los und die erste Gruppe fuhr 12 Minuten lang auf der anspruchsvollen Bahn. Danach fuhr die zweite und dann die dritte Gruppe. Die Schnellsten durften anschliessend noch eine Runde fahre, wo wir auch dabei waren, da wir und vier andere die Bestzeiten hatten. Das war eines der besten und lustigsten Erlebnisse unserer Lagerwoche. Am Abend hatten wir noch etwas Zeit für uns und liefen in Gruppen in der Altstadt herum. Um 10 Uhr mussten wir dann leider schon im Zimmer sein. Wir konnten aber wenigstens so lange aufbleiben, wie wir wollten.
Marcel, Selcuk |


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Mittwoch
Heute durften wir ein wenig länger schlafen als am vorigen Tag. Der Wecker klingelte erst um 7.15 Uhr. Als wir völlig verschlafen nach dem Frühstück in den grünen Bus stiegen, mussten wir noch 20 Minuten nach Mieders ins Stubaital zur Sommerrodelbahn fahren. Nachdem wir gespannt auf das Sommerrodeln angekommen waren, fuhren wir mit der Serlesbahn hinauf auf dem Gipfel um dann in den kleinen, gelben Bobs den steilen Hang hinunter zu düsen. Es war ein einmaliges Ereignis, weil das Adrenalin in unseren Adern zu herrlichen Glücksgefühlen führte. Nach zwei genialen Fahrten assen wir im Gasthaus zu Mittag. Eine letzte nicht weniger rasante Fahrt brachte uns talwärts zur Bushaltestelle. Um ca. 14.00 Uhr fuhren wir Richtung Innsbruck und machten einen kleinen Zwischenstopp bei der Bergisel Olympia Skisprungschanze. Weil wir die Orientierung verloren hatten, dauerte der steinige Weg bis zur Skischanze ein wenig länger als erwartet. Von oben betrachteten wir die weite, schöne Aussicht Innsbrucks. Da hatten wir uns eine erfolgreiche Shoppingtour verdient! Wir freuten uns auf den lang ersehnten Nachmittag. Mit einer leeren Geldtasche und voll gestopften Einkaufstaschen kamen wir erschöpft, aber gut gelaunt in unserem Hotel an. Kurze Zeit darauf verbrachten wir den Abend im Kino. Um ca. 23.00 Uhr sind wir endlich im Zimmer angekommen und gingen gleich zu Bett und waren wie immer mucksmäuschenstill :-).
Alma, Saskia |


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Donnerstag
Heute mussten wir früh aufstehen. Wir assen zusammen ein ausgiebiges und nahrhaftes Frühstück, dann ging es mit dem Zug los in Richtung Schwaz. Dort besichtigten wir ein stillgelegtes Silberbergwerk. Nachdem wir uns Schutzhelme und reflektierende, discomässige Mäntel angezogen hatten, ging es rein in den kalten Berg. Zuerst fuhren wir scheinbar endlose 10 Minuten durch einen mega schmalen Tunnel, bei dem man glaubte, weil er so schmal war, dass man anstossen würde. Wir machten dann einen einstündigen, lehrreichen Rundgang. Der Bergführer war sehr erfahren und machte uns alle Informationen verständlich. Zum Beispiel, dass die Bergleute 26 Jahre brauchten, um das erste Mal Silbererz abbauen zu können. Es hatte auch noch ein sehr grosses Wasserrad, in dem 500l Wasser Platz hatten, um die Stollen vom Wasser zu befreien. Nach der tollen Führung assen wir Pizzen, die je 41cm Durchmesser hatten, welche alle Jungs gierig aufassen. Als alle übersatt waren, fuhren wir nach Igls. Dort fuhren wir mit der Patscherkofelbahn zur Bergstation und bewunderten Innsbruck von oben und gingen mit der nächsten Seilbahn wieder nach unten. Die Aussicht war wirklich genial, obwohl der Wind stark wehte. Dann gingen wir endlich bowlen. Alle hatten einen Riesenspass dabei. Wir haben gemischte Gruppen gemacht und haben sehr viel gelacht. Wir hatten von 19.00 bis 22.40 Ausgang, obwohl manche die Zeit nicht ganz ausnutzen konnten, weil sie zu lange brauchten, um sich fertig zu machen.
Angela, Sarah und Marcos |


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Freitag
Am Freitagmorgen sind wir um 7.00 Uhr aufgestanden und widmeten uns gleich dem ausgiebigen Frühstück. Kurz nach acht trafen wir uns in der nicht all zu grossen Eingangshalle des Hotels.Von da aus liefen wir zusammen zur Bushaltestelle, welche direkt neben dem Hotel lag. Herr Schmidle fragte nochmals nach der Innsbruckkarte, weil Bilge sie tags zuvor vergessen hatte und wir darum den Bus verpassten. Endlich kam der Bus. Wir fuhren mit der Linie „J“ zum Hauptbahnhof von Innsbruck. Um 9.00 Uhr traf der Zug beim Gleis 3 ein. Wir stiegen ein und warteten etwa noch 20 Minuten bis der Zug endlich abfuhr. Während der Fahrt wurde viel gelacht, gegessen, gespielt, über die Erlebnisse der vergangenen Woche diskutiert und vieles mehr. Kurz nach elf trafen wir am Bahnhof in Feldkirch ein. Unsere Eltern warteten schon ungeduldig am Bahnhof in Feldkirch. Bevor wir uns bei Herr Schmidle und bei Frau Rodigari verabschiedeten, dachten wir noch mal über die schöne, lustige und dennoch interessante Woche nach. Es hat jedem sehr viel Spass gemacht.
Alexander, Simon, Sandro |


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